Die besten LED Taschenlampen in 2016/ 2017

Wir haben 10 Taschenlampen in drei Preiskategorien: bis 25 Euro, 25 Euro bis 60 Euro und 61 Euro bis 100 Euro unter die Lupe genommen.In den jeweiligen Preiskategorien vergleichen wir die Taschenlampen unmittelbar miteinander und ermitteln so einen Testsieger pro Preiskatgorie.

Name Preis* Lumen Leuchtweite Maße
NowAdvisor Mini Cree 9,00 € 300 100 m 9,6 x 2,6 Testbericht lesen
ThruNite T10 XP-L

**TESTSIEGER PK 1**

22,00 € 220 80 m 9,35 x 1,9 Testbericht lesen
NiteCore NC-MT2A 40,00 € 280 115m 15,5 x 2,2 Testbericht lesen
Fenix E35 44,00 € 1000 160m 12,2 x 2,4 Testbericht lesen
LED Lenser P7.2 50,00 € 320 260m 13,0 x 3,7 Testbericht lesen
ThruNite TN12 50,00 € 1100 218m 14,3 x 2,5 Testbericht lesen
Fenix LED PD35

**TESTSIEGER PK 2**

57,00 € 1000 200m 13,7 x 2,5 Testbericht lesen
LED Lenser P7R 80,00 € 1000 210m 16,6 x 3,7 Testbericht lesen
NiteCore MH27 90,00 € 1000 460m 16,6 x 4,0 Testbericht lesen
Klarus XT11 S

**TESTSIEGER PK 3**

94,00 € 1100 330 m Testbericht lesen

**PK 1: Testsieger in der Preiskategorie bis 25 Euro

**PK 2: Testsieger in der Preiskategorie bis 60 Euro

**PK 3: Testsieger in der Preiskategorie bis 100 Euro

Testbericht: NowAdvisor Mini Cree

Die NowAdvisor Mini Cree ist die in unserem Test mit Abstand günstigste Taschenlampe. Doch was kann eine Lampe für gerade einmal 10 Euro leisten, die auch noch aus China kommt. Wahrscheinlich vermuten Sie nicht viel. Das dachten auch wir. Doch auch uns hat die NowAdvisor von Tomorrowtop eines besseren belehrt. Sofern man ein paar Abstriche macht und nicht auf die Herstellerangaben vertraut, wird man auch nicht enttäuscht.

NowAdvisor Mini Cree Taschenlampe
NowAdvisor Mini Cree Taschenlampe

Die NowAdvisor Mini besticht neben dem Preis insbesondere durch ihre geringe Größe von 9,4 x 2,6 x 2,6 cm und dem geringen Gewicht von 65 Gramm. Sie liegt damit sehr angenehm in der Hand und kann zudem sehr bequem in der Jackentasche, wenn nicht sogar in der Hosentasche verstaut werden. Auch kann die Leuchtkraft der NowAdvisor überzeugen. Ob die Mini-Taschenlampe die vom Hersteller angegeben 300 Lumen erreicht, können wir nicht beurteilen. Wahrscheinlich aber eher nicht. Gleiches gilt für die Leuchtweite. Die vom Hersteller mit 100 Metern angegebene Leuchtweite wird unseres Erachtens nicht erreicht. Dies scheint uns etwas übertrieben. Besonders nahe Objekte kann die Lampe gut ausleuchten. Der Lichtradius ist ausreichend groß und leuchtet mit geeignetem Fokus auch größere Flächen aus. Zu kritisieren ist aber die Einstellbarkeit des Fokus, der durch einfaches verschieben der Linse geschieht. Da der Regler nicht sehr widerstandsfähig ist, kann sich durch Ruckeln oder andere Erschütterungen der Fokus ungewollt verstellen. Auch ist der Lichtkegel insbesondere im weit entfernteren Bereich nicht sehr gleichmäßig. Als Fernlicht würden die Lampe nicht empfehlen, da der Lichtkegel zu gering gebündelt ist.

Die Taschenlampe verfügt die Lampe über drei stufenlos einstellbare Leuchtmodi: geringe (energiesparende) Helligkeit, voll (starke) Helligkeit und Strobe (Blink-Effekt). Die Lampe startet beim Betätigen des Knopfes auf der Rückseite immer mit dem starken Licht, wird ein weiteres Mal getippt folgt der Stromsparmodus und noch einmal tippen schaltet den Stroboskob Modus ein. Der Knopf hat relativ viel Widerstand, sodass ein versehentliches Einschalten in der Tasche nicht möglich ist.

Zur NowAdvisor Mini wird ein Gürtelclip mitgeliefert, der sich an der Hosentasche befestigen lässt. Als Stromquelle dient eine AA Batterien, es können aber auch 3,6 Volt Akkus verwendet werden, die die Leuchtkraft der LED Taschenlampe etwas erhöhen. Der Schutz gegen Wasser ist nicht nach IPX Standard zertifiziert, sollte aber für Spritzwasser ausreichen. Das Gehäuse besteht lediglich aus einer Aluminiumlegierung, die nach Schilderung von einigen Nutzern bereits nach kurzer Zeit abblättert.

Fazit

Insgesamt ist die NowAdvisor nicht schlecht und wesentlich besser als günstige Discounterlampen. Die Lichtqualität im Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung. Die Lampe ist praktisch und klein und somit für kleinere alltägliche Einsätze, wie Gassi-Gehen oder Notfalllampe im Handschuhfach des Autos im Nahbereich bestens geeignet.

Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass man bei diesem Preis deutliche Abstriche bei der Qualität, u. a. beim Gehäuse, Lichtkegel, Fokuseinstellung, etc. und Verarbeitung machen muss. Anspruchsvolle Nutzer sollten unserer Meinung nach eine höherwertige Taschenlampe wählen.

+ PRO

+ Leuchtkraft verhältnismäßig gut

+ sehr geringer Preis bei guter Leistung

+ kompakte Größe und geringes Gewicht

+ 2 Leuchtstufen und ein Blinkmodus

- CONTRA

- Herstellerangaben zu Lumen und Leuchtweite konnten im Test nicht erreicht werden

- kein Programmspeicher

- wackliger Fokus

- Lichtkegel ist sehr ungleichmäßig

- keine Batteriestandsanzeige


Testbericht: ThruNite T10 XP-L

Die ThruNite T10 XP-L muss sich in unserem Test mit der NowAdvisor Mini Cree im unteren Preissegment bis 25 Euro messen. Eins vorweg, wem es nichts ausmacht, ca. 20 Euro für die Lampe zu bezahlen, immerhin doppelt soviel wie für die NowAdvisor Mini Cree, der sollte bei der ThruNite T10 zuschlagen. Die ThruNite ist für ihren Preis wirklich hochwertig verarbeitet und wirbt sogar mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren. Daran ist bei der NowAdvisor Mini Cree nicht zu denken.

ThruNite T10 XP-L Taschenlampe
ThruNite T10 XP-L Taschenlampe
ThruNite T10 XP-L Taschenlampe

Im Gegensatz zur Konkurrenz startet die ThruNite T10 praktischerweise nicht im stärksten, sondern im schwächsten Modus. Dies kann sehr praktisch sein, wenn beispielsweise der Nebenan nicht durch das helle Licht der Lampe geweckt werden soll. Einfaches Druecken des Endkappenschalters schaltet die Lampe ein- und aus. Die ThruNite T10 besitzt drei Leuchtmodi mit unterschiedlicher Helligkeit. Genauso, wie bei der NowAdvisor Mini Cree, wird die Lampe durch einfaches Druecken des Endkappenschalters ein- und ausgeschaltet. Im untersten „Firefly“-Modus leuchten 0,2 Lumen für 240h, einmal mehr drücken und die T10 ist im mittleren Modus mit 13 Lumen, die für 40h leuchten. Ein weiteres Mal drücken und die Lampe befindet sich im höchsten Modus mit 252 Lumen für 1,5 Stunden. Sehr praktisch ist auch die „Memory“ - Funktion, mit dem der letzte Leuchtmodi gespeichert werden kann, um beim nächsten Einschalten in diesem zu starten. Die maximale Leuchtweite beträgt 80 Meter. Einen Strobe-/Blinkmodus gibt es nicht.

Die Materialqualität ist bezüglich der Optik und Haptik für den Preis hervorragend. Mit den Abmessungen von 9,35 cm Länge und 1,9 cm Durchmesser liegt die ThruNite T10 sehr gut in der Hand. Das Gehäuse ist aus poliertem rostfreiem Aluminium und bringt ohne Batterien 35,2g auf die Waage. Es sind keine Verarbeitungsfehler zu finden, die LED ist exakt zentriert und der Schalter mit einem ordentlichen Druckpunkt ausgestattet, sodass die Lampe in der Tasche nicht von allein angehen kann. Die Linse ist aus Glas (Ultraklarglas) und mit einer Antireflektionsbeschichtung versehen. Zudem ist ein Reflektor für die Breitabstrahlung verbaut, der einen gleichmäßig hellen Leuchtkegel garantiert.

Die ThruNite T10 passt bestens in Hosen- und Jackentasche. Die Lichtfarbe ist zwar kaltweiß (cool white - ist etwa ein Drittel heller als neutral white) aber noch angenehm. Im Lieferumfang ist ein Diffusor enthalten, der auf die Lampe gesteckt werden kann. Somit kann die Lampe als Innenraumleuchte (blendfrei) genutzt werden. Die ThruNite ist zudem nach IPX-8 Standard zertifiziert und somit wasserdicht bis 2 Meter.

Fazit

Es gibt natürlich Taschenlampen, die mehr Power haben. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt aber bei der ThruNite T10. Für den Preis bekommt man (unseres Erachtens) nichts qualitativ besseres und helleres. Die Lampe ist sehr handlich und kleinere alltägliche Einsätze wie Gassi-Gehen oder Gänge im Dunkeln bestens geeignet.

Im Vergleich zur NowAdvisor Mini Cree kann die ThruNite T10 (unseres Erachtens) mit besserer Verarbeitung und konstanterer Leuchtleistung punkten. Auch auf lange Sicht wird die ThruNite T10 länger durchhalten. Aufgrund dessen ist die ThruNite T10 unser Testsieger in der Kategorie bis 25 Euro.


+ PRO

+ gelungenes Preis-/Leistungsverhältnis

+ robustes poliertes Aluminiumgehäuse

+ Schutzfaktor von IPX8

+ mitgelieferter Diffusor um die Lampe als Innenraumleuchte zu verwenden

+ Memory Funktion zum Speichern des letzten Modus

- CONTRA

- etwas schwerer aufgrund Edelmetallgehäuse

- keine Batteriestandsanzeige

- Leuchthelligkeit geht besser


Testbericht: NiteCore NC-MT2A

Die NiteCore NC-MT2A besticht durch eine sehr hochwertige Verarbeitung. Die NC-MT2A gehört zur Multi Task-Serie von NiteCore, die allesamt Allrounder Taschenlampen sind und den Outdoorbereich gedacht sind. Mit einem Preis von nur 40 Euro wird eine sehr gute und hohe Leuchtleistung geboten.

NiteCore NC-MT2A Taschenlampe
NiteCore NC-MT2A Taschenlampe
NiteCore NC-MT2A Taschenlampe

Die Nitecore NC-MT2A ist nach ANSI/NEMA FL-1 Standard zertifiziert. Dieser Standard gewährleistet, dass auf der Verpackung der Lampe nur die tatsächlichen, d. h. extern getesteten technischen Werte, wie Lumen, Leuchtweite, Lichtstärke (in Candela) und Leuchtdauer angegeben werden. In unserem Test konnten wir dies bestätigen. Sowohl 280 Lumen und als auch die Leuchtweite von 115 Metern werden durch zahlreiche Kundenmeinungen bestätigt.

Die Lampe wie ist, wie alle unsere getestem Taschenlampen im mittleren Preissegment qualitativ hochwertig. Für das Licht sorgt eine Cree-XP-G-R5-LED. Der Reflektor ist aus Aluminium, die Linse besteht aus Mineralglas und verfügt über eine Anti-Reflex-Beschichtung. Das Gehäuse der Nitecore MT2A besteht aus anodisierten Luftfahrt-Aluminium und ist Spritzwassergeschützt nach IPX-8.

Das Bedienkonzept der NiteCore NC-MT2A ist etwas anders und für den Ein oder Anderen vielleicht auch etwas (laut Kundenmeinungen) gewöhnungsbedürftig. Das Ein- und Ausschalten erfolgt über einen Vorwärtsschalter. Ist die Taschenlampe an, gibt es zwei Modi: Den benutzerdefinierten Modus und den Turbo-Modus. Der benutzerdefinierte Modus wird durch leichtes Lösen des Lampenkopfs erreicht.

Um in den Turbo-Modus zu gelangen, wird der Kopf ganz zugeschraubt. Im Turbo-Modus gibt es 5 verschiedene Leuchtmodi. Die Leuchtstufen sind seitens des Herstellers mit folgenden Werten angegeben: Low: 15 Lumen/50 Stunden, Mid: 50 Lumen/12 Stunden; High: 125 Lumen/5 Stunden; Turbo: 280 Lumen/2,25 Stunden. Start ist, wie der Name es bereits sagt der Turbo-Modus (280 Lumen). Um die Modi nach einander durchzuschalten, wird der Kopf um ein Drittel aufgeschraubt. Man bekommt dann mit jeder Drittel-Umdrehung nacheinander das langsame SOS-Blinken, Strobe-Modus, helles (High), mittleres (Mid) und dunkles Licht (Low). Der benutzerdefinerte Modus besitzt eine Memory-Funktion, der die Lampe im gewünschten Helligkeitmodus starten lässt.

In der NiteCore NC-MT2A sind zwei hintereinander angeordneten AA-Mignon Zellen bzw. Akkus einzusetzen. Dadurch ist die Lampe mit 15 cm etwas länger. Tipp: Bei dauerhafter Nutzung der Maximalleistung sollte auf Lithium-Batterien zurückgegriffen werden, um die volle Leistung abrufen zu können.

+ PRO

+ Turbo Modus hat eine beeindruckende Leuchtkraft für eine AA Taschenlampe

+ sehr robust und langlebig

+ Leuchtkegel ist bei nahen und weiten Entfernungen ausgewogen (bei leichter Spotbetonung)

- CONTRA

- Turbo Modus funktioniert für längstens 3 Minuten, wechselt dann in High Modus, um Überhitzung zu verhindern

- Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig

Fazit

Mit einem Preis von nur rund 40 Euro bietet die NiteCore NC-MT2A ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis im mittleren Preissegment und kann Jedem empfohlen werden, der keine High-Tech Lampe, sondern nur eine zuverlässige und robuste Outdoor-Taschenlampe für den Alltag oder kleine Wanderungen benötigt.


Testbericht: Fenix E35

Die Fenix E35 Ultimate Edition ist die Neuauflage eines Klassikers aus dem Jahr 2016. Die E35 in der 2016er Version ist eine super kompakte Taschenlampe mit beeindruckenden 1.000 Lumen maximaler Helligkeit, bei maximaler Leuchtweite von 160 Metern. Mit einem Gewicht von 72 Gramm und Maßen von 12,2 cm Länge und 2,4 cm Durchmesser ist sie sehr handlich und passt in jede Hosen- oder Jackentasche. Hervorzuheben ist vor allem das Verhältnis zwischen Durchmesser der Lampe und Leuchtweite. Eine so große Reichweite bei einem so kleinen Reflektordurchmesser ist nur bei wenigen Modellen vergleichbar zu finden.

Fenix E35 Taschenlampe
Fenix E35 Taschenlampe
Fenix E35 Taschenlampe

Die Fenix E35 besitzt fünf Helligkeitsstufen, einen Strobe-Modus und einen SOS-Modus. Die Leichtmodi haben folgende Lumenzahlen mit maximaler Leuchtdauer: 1000 Lumen/ 1,8 Stunden, 450 Lumen/ 4 Stunden, 150 Lumen/ 11,8 Stunden, 50 Lumen/ 42,5 Stunden und 8 Lumen/ 150 Stunden. Die Angaben erfolgen wie bei der NiteCore nach ANSI/NEMA FL-1 Standard, d. h. dieser Standard gewährleistet, dass die auf der Verpackung angegebenen technischen Daten der Lampe nur den tatsächlichen, d. h. extern getesteten Daten (Lumen, Leuchtweite, Lichtstärke (in Candela) und Leuchtdauer) entspricht. In unserem Test konnten wir dies bestätigen. Sowohl 1000 Lumen und als auch die Leuchtweite von 160 Metern scheinen uns realistisch. Insbesondere die Helligkeit mit 1000 Lumen ist beeindruckend und so hell diese im Straßenverkehr wahrscheinlich blenden würden. Die Helligkeit des Lichtkegels wird bei Fenix digital geregelt. Dies sorgt für eine sehr gleichmäßige und konstante Helligkeit im Leuchtkegel. Die E35 bietet einen engen Spot und ist eher eine Thrower-Taschenlampe. Die Lichtfarbe ist Kaltweiss ohne störenden Farbstich.

Qualitativ ist die Fenix E35 ebenso sehr hochwertig. Verbaut wurde eine Cree-XP-E-LED mit 50.000 Stunden Lebensdauer in einem SMO-Reflektor. Die Glaslinse ist speziell gehärtet, extrem klar mit Anti-Reflex Beschichtung. Das Gehäuse ist aus Flugzeugaluminium. Die Oberfläche ist fehlerfrei anodisiert, das Gewinde ist leichtgängig. Die Lampe ist wasserdicht gem. IPX-8 Standard.

Die Bedienung gestaltet sich im Vergleich zur NiteCore NC-MT2A sehr intuitiv und einfach. Es gibt zwei seitliche Schalter. Während ein Taster für die Leuchtstufen zuständig ist, dient der Andere dazu durch die Spezial-Modi zu klicken.Viel einfacher geht die Bedienung einer Taschenlampe nicht!. Eine Tastensperre verhindert das versehentliche Einschalten. Zudem wird die zuletzt eingestellte Helligkeit im Speicher der Taschenlampe automatisch gesichert (Memory), die Lampe startet so immer im letzten Modus.

Betrieben wird die Fenix E35 einem 18650 Lithium-Ion-Akku oder 2 x CR123A Batterien. Bei beiden Möglichkeiten ist kein Helligkeitsunterschied erkennbar.

+ PRO

+ sehr intuitive und einfache Bedienung

+ gutes Preis-Leistungsverhältnis (bei 1000 Lumen)

+ Mini-Thrower

- CONTRA

- wechselt nach 5 Minuten in Turbo zu Hell, um eine Überhitzung zu vermeiden

Fazit

Die Fenix E35 ist ein Mini-Thrower, die ein sehr gutes Verhältnis zwischen Durchmesser und Leuchtweite schafft. In dem vom Durchmesser sehr schmalen Gehäuse vermutet man zunächst eine solche Leuchtweite nicht. Die Fenix E35 ist ganz klar für alle empfehlenswert, die ein kleine und zugleich sehr weit leuchtende Taschenlampe suchen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.


Testbericht: LED Lenser P7.2

Die LED Lenser P7.2 und generell die Firma Zweibrüder Optoelectronics stehen für allerhöchste Qualität im Taschenlampenbereich. Die LED LENSER P7.2 wurde für den professionellen Einsatz und Anwender mit höchsten Ansprüchen konzipiert. Innerhalb der P-Serie von LED Lenser ist die P7 das meistverkaufte Modell. Sie wurde schon über eine Million Mal verkauft.

LED Lenser P7.2 Taschenlampe
LED Lenser P7.2 Taschenlampe
LED Lenser P7.2 Taschenlampe

Das patentierte Advanced Focus System (AFS) von LED Lenser gehört zu den weltweit besten Fokussiersystemen und schafft durch die Kombination von Linse und Reflektor einen Lichtkegel von herausragender Qualität. Der Fokus kann bequem mit einer Hand eingestellt werden und bei Bedarf fixiert werden. Egal, ob homogenes kreisrundes Nahlicht (defokussiert) oder scharf gebündeltes Fernlicht (fokussiert), das Lichtbild ist perfekt. Ausgestattet ist die LED Lenser P7.2 mit einer High End Power LED, die eine Leuchtkraft von maximal 320 Lumen und eine Leuchtweite von maximal 260 Metern hat. Helligkeit und Leuchtweite sind ideal auf die Energiequelle abgestimmt und ermöglichen eine Leuchtdauer von bis zu 50 Stunden.

Das Einschalten der LED Lenser 7.2 erfolgt ganz komfortabel über einen Druckknopf an der Seite der Lampe. Die Lampe bietet zwei Modi, die mittels des „Dynamic Switch“ Druckknopfes durchgeschaltet werden können. Start ist immer der Power Modus, wo die 260 Lumen erreicht. Im Low Power Modus erreicht die Lampe 40 Lumen. Der Boost Modus wird durch ein kurzzeitiges Drücken des Schalters initialisiert und liefert innerhalb kürzester Zeit die maximale Leistung von 320 Lumen.

Als LED ist eine hochwertige CREE XP-G2 verbaut. Betrieben wird die LED Lampe ausschlielich mit 4 AAA Batterien. Ein Akku Betrieb wird vom Hersteller nicht empfohlen. Nachteilig ist aus unserer Sicht, dass die Lampe nicht geregelt ist, d. h. mit abnehmenden Batteriestand verliert die Lampe an Leuchtleistung. Im Lieferumfang der Led Lenser P7.2 enthalten ist ein Gürtelholster aus Codura-Polyamid-Gewebe (siehe Foto), einer Handschlaufe und 4 AAA-Batterien.

+ PRO

+ Advanced Focus System und Einhandfokussierung

+ guter Lieferumfang

+ Boost Modus

+ sehr schicke Optik

- CONTRA

- nur 2 Helligkeitsstufen

- nicht für Akkus geeignet

- nur IPX-4, spritzwassergeschützt

- ist nicht geregelt

- keine Memory-Einstellung

Fazit

Die LED Lenser P7.2 überzeugt laut Meinung von Käufern durch ein sehr schönes, konstantes Lichtbild und ihre Lichtpower. Insbesondere das Advanced Focus System, das ein Fokussieren bzw. Defokussieren je nach Bedarf auf scharf gebündeltes Fernlicht oder kreisrundes Nahlicht ermöglicht, wird als sehr praktisch und gut funktionierend beschrieben. Alles in allem kann die P7.2 im gesamten Outdoorbereich eingesetzt werden und ist ein zuverlässiger und sehr langlebiger Begleiter.

Im Vergleichstest zu den anderen Lampen im mittleren Preissegment muss die LED Lenser P7.2 jedoch unserer Erachtens zurückstecken. LED Lenser lässt sich seinen Namen mitbezahlen. Unser Meinung nach gibt es in unserem Test andere Taschenlampen, die für einen ähnlichen Preis mehr bieten können.


Testbericht: ThruNite TN12

Die TN12 vom chinesischen Hersteller ThruNite verspricht im mittleren Preissegment absolute Topwerte zu einem unschlagbaren Preis. Doch entsprechen die technischen Angaben den tatsächlichen Werten? Wie steht es um die Qualität und Verarbeitung der Lampe?

ThruNite TN12 Taschenlampe
ThruNite TN12 Taschenlampe
taktische Taschenlampe

Die ThruNite TN12 verfügt über fünf verschiedene Leuchtstufen: Turbo mit 1100 Lumen (95min), High mit 435 Lumen (4,2 Stunden), Medium mit 175 Lumen (11,8 Stunden), Low mit 18 Lumen (5,5 Tage) und Firefly 0.4 Lumen (74 Tage - 1585 Stunden). 0,4 Lumen scheinen auf den ersten Blick nicht sehr sinnvoll, sie sind es aber, z. B. um beim Camping im Zelt oder Wohnwagen nicht alle aufzuwecken. Für den abendlichen Spaziergang mit Hund reichen die 175 Lumen vollkommen aus. Die 1100 Lumen sind heller als ein Autoscheinwerfer. Alles in allem scheinen die Helligkeits- und Weitenangaben realistisch. Throw und Flood sind ausgewogen, die Lampe ist ein typischer Allrounder, wobei die maximale Reichweite von 218 Metern hätte noch besser sein können (im Verhältnis zur Leuchtleistung). Neben den 5 Leuchtstufen gibt es noch einen Strobe- Modus mit 1100 Lumen (3,8 Stunden), was die Lampe für den taktischen Einsatz, beispielsweise um Angreifer zu blenden, prädestiniert. Die ThruNIte TN12 ist geregelt, d .h auch bei schwächer werdendem Akku nimmt Leuchtkraft nicht ab.

Die Bedienung ist sehr einfach gehalten: Zwischen den Modi wechselt man durch Drücken des vorderen Knopfs. Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe durch Klicken des Endkappenschalters. Durch längeres Drücken des vorderen Knopfs wird der Strobe-Modus aktiviert. Erneutes kurzes Drücken beendet den Modus wieder. Mit Abmessungen von 143mm Länge und 25,4 mm Durchmesser ist die Lampe kompakt und liegt gut in der Hand.

Die Qualität der ThruNite TN12 kann nicht mit den Produkten von LED Lenser und Fenix mithalten. Die Verarbeitung ist nicht schlecht, aber auch nicht so hochwertig wie bei der Konkurrenz. Insbesondere die Stoßfestigkeit ist laut einigen Nutzern eher schlecht, so kann der Sturz aus einem Meter Höhe im Inneren schon zu Wackelkontakten führen. Äußerlich ist due TN12 aber gut verarbeitet: Das Gehäuse ist aus robustem Flugzeugaluminium, die Glaslinse ist speziell gehärtet, sehr klar und äußerst kratzfest, der vordere Knopf ist seit der 2016er Version aus Aluminium, um die Taschenlampe mit einem Handschuh besser bedienen zu können. Des Weiteren ist die Lampe nach IPX-8 Standard wasserfest.

Die Lampe kann mit einem 18650 oder 2x CR123 Akku betrieben werden. Empfehlenswert ist ein geschützter 18650er Akku. Zwar bieten 2x CR123 Akku eine höhere Spannung, bieten bei hohen Stufen aber nicht die notwendige Stromstärke. Da erforderliche Stromleistung auch für einen 18650er Akku sehr hoch ist, wird empfohlen eine qualitativ hochwertigen und vor allem geschützten Akku zu kaufen.

Im umfangreichen Lieferumfang der ThruNite TN12 sind ein Holster und Lanyard(Kordel/ Band), sowie ein Clip, ohne den die Lampe nicht wegrollsicher ist, enthalten.

+ PRO

+ unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis

+ 1100 Lumen und 218 Meter Leuchtweite

+ starker Strobe-Modus

+ Memory Funktion

+ einfache Bedienung

+ Lieferumfang

- CONTRA

- Verarbeitung ist nicht so hochwertig

- Folgekosten: geschützter Akku (+ Ladegerät)

Fazit

Die ThruNite TN12 hat einen unschlagbaren Preis von nur 50 Euro bei absoluten Topdaten. Wen die nicht so hochwertige Verarbeitung nicht stört, sollte bei der ThruNite TN12 zugreifen. Zu beachten ist aber, dass zu den Taschenlampe noch geschützte Akkus gekauft werden sollten, um die maximale Leistung der Lampe abrufen zu können.


Testbericht: Fenix LED PD35

Die Fenix LED PD35 befindet sich mit rund 60 Euro am oberen Ende der mittleren Preiskategorie. Was macht die Lampe besser als beispielsweise die ThruNite TN12 oder auch die LED Lenser P7.2? Auf den ersten Blick sind die technischen Daten mit 1000 Lumen und einer Leuchtweite von 200 Metern mit der ThruNite TN12 sehr ähnlich. Zwar produziert Fenix auch in China, allerdings ist die Qualität ein sehr wichtiges Merkmal bei Fenix. Die Fenix PD-Serie wird schon seit einigen Jahren produziert und regelmäßig weiterentwickelt.

Fenix LED PD35 Taschenlampe
Fenix LED PD35 Taschenlampe
Fenix LED PD35 Taschenlampe

Genauso, wie die ThruNite TN12 bietet die LED PD35 insgesamt 5 Leuchtstufen und einen Strobe-Modus: 8 Lumen mit 140 Stunden Leuchtdauer, 60 Lumen mit 29,3 Stunden, 200 Lumen mit 8,5 Stunden, 500 Lumen mit 3 Stunden und 1.000 Lumen mit 1,1 Stunden. Ser Strobe-Modus blinkt bei maximal 1.000 Lumen. Die Helligkeits- und Weitenangaben scheinen uns realistisch. Die Fenix PD35 ist ein Allrounder, der der eher Thrower statt Flooder ist. Das Licht wird relativ stark zu einem fokussierten Leuchtstrahl gebündelt und daher eine gute Leuchtweite von 200 Metern erreicht. Allerdings bietet die Lampe auch einen ausreichenden Streueffekt, um sich im Dunkeln zu orientieren. Hervorzuheben ist der intensive Strobe-Modus (Blitzmodus) mit welchem es möglich ist z.B. angreifende Personen zu blenden. Allerdings ist es etwas umständlich den Strobe-Modus zu erreichen, wenn man im Outdoor-Modus ist, muss man sich bis zum Strobe durchklicken. Wenn man im Taktischen Modus ist, muss man den Seitenschalter für eine Sekunde halten. Beides nicht optimal, wenn es schnell gehen muss.

Ansonsten ist die Bedienung der Fenix PD35 besonders einfach gestaltet. Es gibt zwei Gruppen, in denen verschiedene Modi möglich sind: Taktische Bedienung und Outdoor-Bedienung. Standardmäßig erfolgt die Outdoor-Bedienung über den Seitenschalter. Hierüber kann auf die taktische Bedienung umgestellt werden. Die Bedienung erfolgt dann über leichtes Drücken der Endkappe. Klingt zunächst etwas kompliziert, ist aber sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Wenn der Outdoor-Modus wieder eingestellt werden soll, kann über längeres Drücken des Seitenschalters zurück in den Outdoor-Modus gesprungen werden.

Qualitativ bewegt sich die Fenix PD35 auf sehr hohem Niveau. Sie verfügt über eine Cree XP-L (V5) LED und eine hard-anodisierte Gehäuseoberfläche. Die Glaslinse ist gehärtet, extra klar und hat eine Antireflektionsbeschichtung und Metallreflektor. Das spezielle Coating des Reflektors ermöglicht einen verbesserten Lichtdurchlass. Sie ist wasserdicht nach IPX-8 Standard und ist aus 2 Metern Höhe stoßfest.

Energie bekommt die Fenix PD35 über zwei CR123A-Zellen oder einen 18650 Akku, der bevorzugt werden sollte, um die volle Leistungsstärke des Lampe abrufen zu können. Im Lieferumfang der Lampe sind ein Gürtelholster, eine Handschlaufe und ein Clip enthalten.

+ PRO

+ zuverlässige und robuste Qualität, hochwertige Verarbeitung

+ 1000 Lumen und 200 Meter Leuchtweite

+ starker Strobe-Modus

+ einfache Bedienungsanleitung

+ Lieferumfang

- CONTRA

- die Erreichbarkeit des Strobe-Modus ist nicht ideal gelöst

Fazit

Die Fenix PD35 überzeugt in allen Punkten. Zwar ist die ThruNite ein wenig besser, was Lumen und Leuchtweite betrifft, allerdings ist sie hochwertiger verarbeitet. Die Lichtbild und der Leuchtkegel überzeugen uns genauso wie die Leuchtleistung. Im Grunde genommen hat sie nur einen kleinen Schwachpunkt: den nicht optimal zu erreichenden Strobe-Modus. Hierüber können wir aber hinwegsehen. Alles in allem ist die Fenix PD35 eine sehr gute Lampe ohne wirkliche Mängel und damit unser Testsieger in der Preiskategorie bis 60 Euro.


Testbericht: LED Lenser P7R

Die LED Lenser P7R und generell die Firma Zweibrüder Optoelectronics stehen für allerhöchste Qualität und Innovation im Taschenlampenbereich. Die LED LENSER P7R wurde für den professionellen Einsatz und Anwender mit höchsten Ansprüchen konzipiert. Innerhalb der P-Serie von LED Lenser ist die P7 das meistverkaufte Modell. Sie wurde schon über eine Million Mal verkauft. Die P7R ist der Nachfolger der P7.2.

LED Lenser P7R Taschenlampe
LED Lenser P7R Taschenlampe

Die LED Lenser P7R bietet bis zu 1.000 Lumen Lichtstrom bei einer maximalen Leuchtweite von bis zu 210 Metern Leuchtweite. Das Bedienkonzept ist sehr einfach gehalten. Es gibt 3 Leuchtmodi, die mittels des Endkappenschalters von wenig zu viel Lumen durchgeklickt werden können. Die Modi haben folgenden Spezifikationen: 1000 Lumen mit 210 Metern Leuchtweite (max. 2 Stunden) 250 Lumen mit 150 Metern Leuchtweite (max. 5 Stunden) und 20 Lumen mit 40 m Leuchtweite und einer Leuchtdauer von maximal 40 Stunden. Der Leuchtkegel ist auch weiten Entfernungen sehr homogen. Negativ aufgefallen ist uns, dass die Lampe keine Memory-Funktion besitzt, d. h. nicht speichert in welchem Modus man zuletzt war und in diesem dann wieder startet.

Das patentierte Advanced Focus System (AFS) von LED Lenser gehört zu den weltweit besten Fokussiersystemen und schafft durch eine spezielle Kombination von Linse und Reflektor einen Lichtkegel von herausragender Qualität. Von homogenem, kreisrundem Nahlicht (fokussiert) bis zu scharf gebündeltem Fernlicht (defokussiert) kann alles mithilfe des patentierten Advanced Focus System eingestellt werden. Zusätzlich bietet die P7R im Vergleich zur P7.2 aber noch die Möglichkeit über ein “Lock”-System die Fokussierung zu fixieren, sodass sich diese nicht mehr versehentlich verstellen kann. Wer sich das Fokussiersystem und auch generell die Lampe im Echttest ansehen möchte, findet nachfolgend ein sehr informatives Video:


Im Lieferumfang enthalten sind neben der Lampe eine Wandhalterung für das Magnet-Ladesystem (mit USB Anschluss) inklusive Dübel und Schrauben, ein 18650er Lithium-Ionen Akku von LED Lenser mit 2200 mAh, ein Holster und eine Handschlaufe enthalten. Positiv ist zunächst, dass LED Lenser bereits einen Akku und Ladegerät mit der P7R mitsendet. So kann man Folgekosten sparen, die bei anderen LED Taschenlampen anfallen würden. Nicht so schön ist allerdings, dass der beigepackte Lithium-Ionen Akku mit 2200 mAh recht schwach ausfällt. Sehr innovativ ist das „Floating Charge System“, dass ein sehr komfortables Aufladen und schnelles (ca. 2 Stunden) aufladen ermöglicht.

+ PRO

+ Fokussystem: "Advanced Focus System"

+ sehr guter Lieferumfang - Akku und Ladegerät schon dabei

+ verhältnismäig lange Leuchtdauer bei höchster Stufe

+ 1000 Lumen und 210 m Leuchtweite

- CONTRA

- keine Memory-Funktion

- mitgelieferter Akku ist vergleichsweise schwach

- Wärmeentwicklung bei längerem Betrieb

- nur IPX-4 Standard


Fazit

Die Qualität und die Verarbeitung der P7R sind, wie man von LED Lenser gewohnt ist, sehr hochwertig. Leider hat die Lampe aber einige Schwachpunkte. So gibt es keine Memory-Funktion, die P7R kann bei längerem Betrieb recht warm werden und außerdem ist sie lediglich nach IPX-4 Standard zertifiziert. Das Highlight der LED Lenser P7R ist ganz klar das Advanced Focus System das sehr gut funktioniert. Im Vergleichstest mit den anderen beiden Lampen dieser Preiskategorie muss sie unseres Erachtens aber zurück stehen.


Testbericht: NiteCore MH27

Die NiteCore MH27 besticht auf den ersten Blick durch eine sagenhafte Reichweite von 460 Metern. Sie weist ist damit eine Thrower Taschenlampe, die aber auch im Nahbereich noch genügend Streulicht erzeugt. Die Lampe hat eine Länge von 154 mm, einen Kopfdurchmesser von 40 mm und einen Taildurchmesser (Lampenkörper) von 254 mm und ist damit immer noch sehr handlich.

Die NiteCore MH 27 bietet vier Leuchtstufen und drei verschiedene Lichtfarben. Zudem besitzt die Lampe eine Strobe, einen SOS und eine Beacon-Mous:

Modus Lumen Leuchtdauer
Turbo 1000 1 h
High 250 6,25 h
Mid 55 28 h
Ultralow 1 708 h
Rot 13 28 h
Grün 19 28 h
Blau 3 28 h
NiteCore MH27 Taschenlampe

Die NiteCore MH27 besitzt eine Memory, d. h. der letzte Leuchtmodi wird automatisch gespeichert. Ausgenommen sind SOS und Beacon- Modus, dann startet die Lampe in der zuletzt eingestellten Leuchtstufe.

Insbesondere in Hinblick auf die vielen verschieden Modi bedarf es einer sehr guten und intuitiven Lösung! Wie ist dies bei der NiteCore MH27 gelöst? Vorab: Trotz der vielen Modi ist die Bedienung einfach und intuitiv. Die Taschenlampe wird über den Endschalter und zwei Seitentaster, die mit Plus und Minus beschriftet sind, gesteuert. Der Endschalter dient dazu die Lampe ein- und auszuschalten. Mit den Plus- und Minustasten kann durch die Leuchtmodi (auf und ab) navigiert werden. Dazu gibt es noch ein paar Tastenkombinationen, die man benutzen kann. Beispielsweise kann, um nach dem Einschalten direkt in den Turbo-Modus zu Kommen den Plus Taster und den Endschalter gleichzeitig drücken.

ie Qualität und Verarbeitung ist der NiteCore MH27 ist sehr hochwertig. So gibt es keine Kritikpunkte. Als Leuchtmittel:wurde ein hochwertige Cree XP-L HI V3 LED verbaut. Die Linse ist aus Minearlglas mit Anti-Reflex-Beschichtung. Das Gehäuse ist aus anodisierten Luftfahrt-Aluminium. Der IPX-8 Standard ist gewährleistet.

Sehr praktisch und auch folgekosten-sparend ist der mitgelieferte Nitecore 18650er Akku mit 2600 mAh und die Möglichkeit diesen per Micro USB Lader (im Lieferunfang enthalten) aufzuladen. Die Micro-USB Schnittstelle ist von daher sehr praktisch, dass dies dieselbe Buchse wie bei den aktuellen Handys (außer iPhone) ist und die Lampe so unterwegs auch ganz einfach mit dem Smartphone Ladekabel geladen werden kann. Alternativ können für die Energieversorgung: 2 x CR123 Batterien verwendet werden. Neben der Klarus XT11 S ist die MH27 in unserem Test die einzige mit einer Batteriestandanzeige.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Nitecore MH27, ein Holster, ein Lanyard (Handschlaufe), ein titan-beschichteter Clip, ein USB-Ladekabel und ein Nitecore 18650er Akku mit 2600 mAh.

+ PRO

+ 1000 Lumen und 460 m Leuchtweite

+ integrierte Ladefunktion über USB

+ Batteriestandsanzeige

+ umfangreicher Lieferumfang

+ sehr gute Batterie-/Akkulaufzeiten

+ Memory-Funktion

- CONTRA

- eigentlich keins: wenn hoher Preis, dafür wird aber auch viel geboten

Fazit

Die NiteCore MH27 ist rund um Gelungen! Es gibt außer dem hohen Preis, der unseres Erachtens allerdings gerechtfertigt ist, keinen Kritikpunkt. Da in dem Preis auch noch ein Akku sowie integriertes Ladegerät enthalten sind, muss man den Preis auch im Verhältnis zu anderen Lampen sehen, wo zumeist noch Akkus und Ladegerät separat zu kaufen sind. Dann ist der Preis gar nicht mehr so hoch.

Die Taschenlampe hat nicht nur eine sagenhafte Leuchtweite (und 1000 Lumen), sondern ist auch noch vergleichsweise energiesparend bei dieser hohen Leistung. Für uns wäre die NiteCore MH27 der klare Testsieger im Preissegment bis 100 Euro, wenn da nicht die Klarus XT11 S wäre, die die NiteCore MH27 um haaresbreitere schlägt... Allein, wem es nur auf die Leuchtweite ankommt, dem empfehlen wir die NiteCore vorzugsweise der Klarus XT11 S.


Testbericht: Klarus XT11 S

Die Klarus XT11 S ist eine Weiterentwicklung der XT11 und XT12, und damit ein weiteres Modell der XT Serie. Sie ist eine taktische und zugleich hellste Taschenlampe in unserenm Test mit 1100 Lumen, einer Reichweite von 330 Metern und einem sehr umfangreichem und zugleich intuitiven Bedienkonzept. Trotz der beachtlichen Reichweite von 330 m hat die Lampe aber auch im Nahbereich eine sehr gute Ausleuchtung, sodass sie auch für den klassischen Outdoorbereich und den Alltag bestens geeignet ist.

Klarus XT11 S taktische Taschenlampe
Klarus taktische Taschenlampe
Klarus XT11 S Taschenlampe

Die Klarus XT11 S besitzt 4 verschiedene Leuchtstufen, sowie einen Strobe und einen SOS-Modus, die auch noch in verschiedenen Frequenzen blinken können. Die tecnischen Daten zu den Modi sehen wie folgend aus:

Name Lumen Leuchtdauer
Turbo 1110 2 h
High 400 4 h
Medium 100 18 h
Low 10 260 h
Strobe 1100 4 h
SOS 100 54 h

Die Bedienung unterteilt sich in 3 wählbare Modi: Tactical Mode, Hunting Mode und Ultimate Tactical Mode. Wem dies zu viel ist, kann sich jedoch auch auf nur einen, z. B. den Standard-Modi beschränken und die anderen Settings deaktivieren. Die Klarus XT11 S besitzt 3 Schalter, zwei am Lampenende und einen seitlichen Schalter. Diesen kann gegebenfalls auch deaktiviert werden. Eine Erklärung aller drei Modi würde an dieser Stelle zu weit führen, deshalb möchten wir uns auf den Standard-Modi - den Tactical Mode beschränken. Das Ein- und Ausschalten der Lampe erfolgt über den Endkappenschalter, mit dem auch Momentlicht mit Turbo-Modus (1100 Lumen) möglich ist. Wird der Endkappenschalter mehr als 2 Sekunden gehalten, leuchtet direkt und dauerhaft der Turbo-Modus. Mittels des Seitenschalters kann zwischen den Leuchtstufen gewechselt werden und durch längeres Drücken der Strobe-Modus eingeschaltet werden. Der Seitenschalter ist außerdem im ausgeschalteten Zustand auch direkt für den Strobe-Modus zuständig. Wird dieser gedrückt, erhält man Strobe als Momentlicht, wird der Schalter länger als 2 Sekunden gedrückt, geht dauerhaft der Strobe-Modus an. Hervorzuheben ist, dass damit quasi auf alle Situationen, in denen man schnell reagieren muss, sehr schnell der notwendige Modi angesteuert werden kann. Der Strobe-Modus ist extrem stark mit seinen 1100 Lumen und ist somit bestens zur Selbstverteidigung geeignet.

Wer sich für die Bedienung im Detail und aller drei Modi interessiert, kann sich das nachfolgende Video auf Youtube mit entsprechender Erklärung der Klarus XT11 S ansehen:


Bezüglich der Qualität und Verarbeitung der Lampe gibt es ebenso nichts zu meckern. Als Leuchtmittel wurde eine hochwertige Cree XP-L HI V3 LED verbaut. Das Akkufach doppelt gefedert, somit kann nichts verrutschen. Die Glaslinse beschichtet, als Reflektor wurde ein "Smooth Reflector" verbaut. Diese zeichnen sich durch eine ganz glatte, verspiegelte Oberfläche aus und werden häufig bei Throwern eingesetzt. Zudem ist die Lampe nach IPX-8 Standard zertifiziert.

Im Lieferumfang ist neben der Klarus XT11 S ein Lanyard, ein Holster, ein Clip sowie ein 18650er 2600 mAh starker Akku und ein USB Ladekabel enthalten. Zu den Features der Lampe gehört eine Akkustandsanzeige, die im seitlichen Schalter integriert ist. Die Anzeige ist von 70%-100% Grün, 30%-70% Orange, 10%-30% Rot und unter 10% blinkt die das Signal Rot. Des Weiteren besitzt die Lampe eine Temperatursteuerung, die eine Überhitzung der Lampe verhindert.

Die Aufladung des mitgelieferten Akkus erfolgt über einen Micro-USB-Ladeanschluß, der sich unter einer Gummiabdeckung befindet. Sehr praktisch, wie auch schon bei der NiteCore MH27 ist der Micro-USB, sodass die Lampe auch mit einem normalen Smartphone-Ladekabel aufgeladen werden kann. Gut zu wissen: Jeder geschütze 18650er Akku kann in der Lampe geladen werden.


+ PRO

+ 1100 Lumen und 330 m Leuchtweite

+ integrierte Ladefunktion über USB

+ Batteriestandsanzeige mit verschiedenen Stufen

+ umfangreicher Lieferumfang

+ sehr gute Batterie-/Akkulaufzeiten

+ Memory-Funktion

+ starker Strobe-Modus

- CONTRA

- eigentlich keins: wenn hoher Preis, dafür wird aber auch viel geboten

Fazit

Die Klarus XT11 S ist ganauso wie die NiteCore MH27 rund um Gelungen! Es gibt außer dem hohen Preis, der unseres Erachtens allerdings gerechtfertigt ist, keinen Kritikpunkt. Da in dem Preis auch noch ein Akku sowie integriertes Ladegerät enthalten sind, muss man den Preis auch im Verhältnis zu anderen Lampen sehen, wo zumeist noch Akkus und Ladegerät separat zu kaufen sind. Dann ist der Preis gar nicht mehr so hoch.

Im direkten Vergleich sehen wir die Klarus XT11 S gegenüber der NiteCore MH 27 ganz knapp vorn. Dies hat zwei Gründe: Zum ist das Bedienkonzept der Klarus einfach genial, jeder kann die für sich passende Einstellung finden, zum Anderen ist sie vom Lichtbild universeller, d. h. sie hat mehr Streulicht ist somit besser auch für den Alltag geeignet. Somit ist sie unser Testsieger in der Preiskategorie bis 100 Euro.